Oldenburger Rundschau https://www.oldenburger-rundschau.de Tue, 21 Jan 2020 13:56:44 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.5 https://www.oldenburger-rundschau.de/wp-content/uploads/2016/04/cropped-OlRu-32x32.png Oldenburger Rundschau https://www.oldenburger-rundschau.de 32 32 Studierende streiken an Uni für bessere Lehre https://www.oldenburger-rundschau.de/2020/01/21/studierende-streiken-an-uni/ Tue, 21 Jan 2020 13:45:11 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4443 [...]]]> „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut!“ riefen etwa 200–250 Studierende der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am Dienstagmittag vor dem Hörsaalgebäude auf dem Campus Haarentor. Sie demonstrierten für bessere Studienbedingungen an der Uni. Der Asta, die Mittelbauinitiative und der Fachschaftsrat Philosophie hatten zu dem Streik aufgerufen, weil das Präsidium der Uni plane, mehr Dozent*innen auf LfbA-Stellen (Lehrkraft für besondere Aufgaben) zu beschäftigen. Mit LfbA-Stellen müssen Dozent*innen mehr Lehrangebote anbieten und fallen komplett aus dem Feld der Forschung heraus. Durch die Abkoppelung von Forschung und Lehre verschlechtert sich auch die Lehre, so der Vorwurf der Demonstrant*innen. Schon jetzt seien Seminare häufig überfüllt, Lehrende durch die Arbeitsbelastung überfordert und die Lehre damit in einigen Studiengängen miserabel.

Trotz der schlechten Situation in der Lehre steigen die Semesterbeiträge regelmäßig an. Ein*e Redner*in erklärte, Oldenburg habe die zweithöchsten Semesterbeiträge bundesweit. Darüber hinaus wurden im letzten Jahr die Preise in der Unimensa erhöht, das Studieren in Oldenburg wird also immer teurer. Die Studierenden forderten den Semesterbeitrag nicht weiter zu erhöhen und bessere Bedingungen für die Lehre zu schaffen, sowohl für Studierende als auch für Lehrende.

Das FemRef (autonomes feministisches Referat) kritisierte das Präsidium der Uni Oldenburg noch konkret dafür, dass es Überlegungen gäbe, den Promotionsstudiengang „Kulturwissenschaftliche Geschlechterforschung“ zu schließen. Gerade in Zeiten eines gesellschaftlichen Rechtsrucks und dem damit auch einhergehenden Antifeminismus, müsse es auch die Möglichkeiten kritischer Genderforschung geben, denn eine freie Wissenschaft sei wichtig für eine freiheitliche Gesellschaft.

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Spendenaktion für Avrîn-Krankenhaus https://www.oldenburger-rundschau.de/2020/01/13/spendenaktion-fuer-avrin-krankenhaus/ Mon, 13 Jan 2020 15:28:51 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4343 [...]]]> Nach den Angriffen der Region Avrîn (Nordsyrien) durch die türkische Armee und dessen verbündete islamistische Milizen haben die meisten Bewohner*innen ihre Heimat verlassen. In der selbstverwalteten Region Shehba nordwestlich von Aleppo haben sie – wenn auch unter schwierigen Bedingungen – Schutz und Unterstützung gefunden. Ende 2018 wurde zur medizinischen Versorgung der Flüchtlinge eine neue Krankenstation gegründet, die nach dem nun zerstörten Avrîn-Krankenhaus benannt wurde. Monatlich werden dort ca. 20.000 Kranke unentgeltlich versorgt.

Der Oldenburger Verein »Städtefreundschaft Oldenburg-Efrîn« hat sich Ende 2019 entschlossen, den Aufbau und Unterhalt des Avrîn-Krankenhauses durch eine große Spendenaktion zu unterstützen. Im Rat der Stadt Oldenburg wurde diese Aktion von den Fraktionen der SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE/Piratenpartei und WFO-LKR ausdrücklich begrüßt und unterstützt.

Der Verein »Städtefreundschaft Oldenburg-Efrîn« arbeitet eng mit medico international zusammen, um die Spenden sicher zu ihrem Bestimmungsort zu bringen. Wer etwas beitragen oder einfach mehr wissen möchte, kann sich am besten direkt mit dem Verein in Verbindung setzen:
post@oldenburg-afrin.de

Spenden bitte an:
Städtefreundschaft Oldenburg-Efrîn
Verwendungszweck: Krankenhaus
IBAN: DE56 2805 0100 0092 5471 32
Landessparkasse zu Oldenburg (LzO)

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LineUp4Rojava in Bremen https://www.oldenburger-rundschau.de/2019/12/14/lineup4rojava-in-bremen/ Sat, 14 Dec 2019 17:20:06 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4338 [...]]]> Am Samstag, den 14.12. protestierten über 200 Menschen im Rahmen der Aktion „LineUp4Rojava“ in Bremen mit einer Menschenkette für Internationale Solidarität. Die Menschen forderten nicht nur ein Ende des Angriffskrieg der türkischen Armee auf Rojava, sondern wollten auch ein Zeichen der Solidarität mit allen Protesten Weltweit setzten. Ob Rojava, Irak, Iran, verschiedenen Südamerikanische Staaten oder Hongkonk. In vielen Teilen der Welt gehen Menschen auf die Straße. Dabei versuchen in vielen Teilen der Welt Regierungen diese Proteste gewaltsam zu verhindern. Die Demonstrant*innen wollten Hand in Hand stehen, miteinandern, aber auch mit den Protestierenden in anderen Teilen der Welt.

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Proteste gegen AfD Jugenddialog in Wilhelmshaven https://www.oldenburger-rundschau.de/2019/12/07/proteste-gegen-afd-jugenddialog-in-wilhelmshaven/ Sat, 07 Dec 2019 10:30:40 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4334 [...]]]> Am Freitag, den 6.12. veranstaltete die AfD Wilhelmshaven einen sogenannten Jugenddialog. Organisiert wurde dieser von Jannik Scheel. Scheel steht der Identitären Bewegung nahe und war bis zu dessen Auflösung Mitglied der Jungen Alternative Niedersachsen. Ziel dieses sogenannten Jugenddialogs sollte die Anbindung von Menschen zwischen 14 und 22 Jahren an die Politik der AfD sein. Ab 17 Uhr versammelten sich ca. 20–30 Antifaschist*innen, um der AfD lautstark zu widersprechen.

Mehr Hintergründe zu Scheel und der AfD Wilhelmshaven unter https://wihelmshavenwandert.blackblogs.org/.

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„Erinnerung auf Augenhöhe“ https://www.oldenburger-rundschau.de/2019/12/05/erinnerung-auf-augenhoehe/ Thu, 05 Dec 2019 09:18:05 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4329 [...]]]> »Die heute immer notwendigere „Erinnerungskultur“ an die Shoa hat in Oldenburg einige wichtige Erinnerungsorte und Ereignisse (das Denkmal an der Peterstraße neben der zerstörten Synagoge; die Tafel gegenüber mit den Orten der jüdischen Mitbürger/innen, der „Erinnerungsgang“) geschaffen. Es fehlt nach wie vor der Hinweis „vor Ort“ auf die Wohnungen und Geschäftshäuser unserer jüdischen Mitbürger/Innen.

In vielen anderen Städten geschieht dies durch die sogenannten „Stolpersteine“ mit den Daten der jüdischen Mitbürger/Innen. Die jüdische Gemeinde in Oldenburg hat sich klar dagegen ausgesprochen, weil sie nicht will das auf den Namen der Opfer herumgetreten wird oder diese gar beschmutzt werden. Die jüdische Gemeinde spricht sich dafür aus, an den Häusern oder am Grundstücksrand Erinnerungsplaketten oder Stelen anzubringen, um so „auf Augenhöhe“ eine Erinnerung anzuregen.

An die Oldenburger Bürgerstiftung ist auf diesem Hintergrund der Wunsch herangetragen worden, eine derartige Erinnerungskultur „auf Augenhöhe“ durch finanzielle und organisatorische Anstrengungen möglich zu machen.

Wir sind – nach aktueller Absprache mit der jüdischen Gemeinde – gerne bereit diese Erinnerungsarbeit zu beginnen. In Zusammenarbeit mit Werkstattfilm besitzen wir die Wohn- und Geschäftsadressen aller ehemaligen jüdischen MitbürgerInnen. Wir könnten im Laufe des nächsten Jahres mit dem Anbringen der Plaketten, worauf die Daten der jüdischen MitbürgerInnen stehen sollen, beginnen. Die genaue Ausgestaltung werden wir mit der jüdischen Gemeinde und der Stadt abstimmen.

Allerdings müssen wir angesichts unserer anderweitigen finanziellen Engagements auch diese Arbeit mit Sponsoren- und Spendenaktionen verbinden.

Wenn Sie diese geplante Erinnerungsarbeit unterstützen wollen, bitten wir um eine Spende mit dem Stichwort „Erinnerungsarbeit“ auf das Konto der Oldenburger Bürgerstiftung DE44 2905 0000 3001 3940 06. Schon über 10€ freuen wir uns; bei höheren Spenden können wir steuerlich wirksame Spendenbescheinigungen ausstellen.«

Quelle: Oldenburger Bürgerstiftung
Foto: antifa.elf

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Das Queer Film Festival Oldenburg wird 10 https://www.oldenburger-rundschau.de/2019/11/24/das-queer-film-festival-oldenburg-wird-10/ Sun, 24 Nov 2019 11:00:13 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4322 [...]]]> Am Donnerstag, den 28. November beginnt das 10. Queer Film Festival Oldenburg mit zwei Eröffnungsfilmen.

Insgesamt 13 Filme werden vom 28. November bis zum 01. Dezember im Cine K zu sehen sein – teilweise mit Publikumsgesprächen oder Sektempfang.

Do, 28.11.
20:00 Bonnie & Bonnie mit Sektempfang
20:00 Orpheus‘ Song mit Sektempfang und Regiegespräch

Fr, 29.11.
ca. 11:00 Siebzehn (Schulvorführung)
18:00 The Garden Left Behind (OmdU)
18:15 Don‘t Give a Fox (OmdU)
20:00 Best of Shorts – Die Besten Kurzfilme

Sa, 30.11.
18:00 Heute oder Morgen
18:15 Becoming Colleen (OmdU)
20:00 No Box for Me. An Intersex Story (OmdU) mit Publikumsgespräch
20:00 Greta (OmdU)
22:00 Queerotics mit Publikumsgespräch

So, 1.12.
17:00 50 Jahre nach Stonewall
18:30 Thirty Something

Mehr Infos unter www.cine‑k.de oder www.qffol.de

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Chiapas.Kaffee.Kollektiv. https://www.oldenburger-rundschau.de/2019/11/14/chiapas-kaffee-kollektiv/ Thu, 14 Nov 2019 20:59:38 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4312 [...]]]> Am Donnerstag, den 21.11. gibt es um 19.00 Uhr in der Alhambra-Kneipe eine Gelegenheit, mehr über Chiapas, die Zapatist*innen und das Hamburger KaffeeKollektiv Aroma Zaptista zu erfahren.
Bereits seit 2012 unterstützt das Kollektiv die zaptistischen selbstverwalteten Strukturen in Chiapas / Mexiko. Die Zapatistas – die Bewegung benannte sich nach dem Bauernführer der mexikanischen Revolution Emiliano Zapata – trat am 01. Januar 1994 erstmals in der Öffentlichkeit auf und öffneten damit einen Weg der indigenen Selbstbestimmung. Sie erhoben sich gegen Entrechtung, Unterdrückung, Patriarchat und Rassismus. Sie enteigneten Großgrundbesitzer, die die Indigenas unter ausbeuterischen Bedingungen bei sich arbeiten ließen. Seitdem bauen die Zapatistas auf diesen Ländereinen selbstverwaltete Strukturen auf. Um größere wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen, wurden verschiedene landwirtschaftliche Kooperativen aufgebaut, u.a. auch für Kaffee. Durch die gemeinschaftliche Organisierung können sie beim Verkauf des Kaffees auf Zwischenhändler verzichten und ihn zu einem gerechteren Preis an solidarische Gruppen direkt verkaufen.

Der Infoladen roter Strumpf verkauft seit Jahren verschiedene Kaffeesorten aus Chiapas und möchte mit dieser Veranstaltung mehr über den politischen Hintergrund vermitteln. Dazu wird ein Mitarbeiter des Hamburger Kaffeekollektiv Aroma Zapatista einen kleinen Vortrag über die Strukturen in Chiapas, über den solidarischen Handel und die alltägliche Arbeit im Kollektiv berichten. Im Anschluss ist Zeit für Austausch. Bringt also eure Fragen, Ideen und Gedanken mit!

Kaffee aus Chiapas und aus Kolumbien zum Kaufen und mit nach Hause nehmen gibt es auch.

Ansonsten ist der Kaffee immer donnerstags von 18 – 21 Uhr im Infoladen im Alhambra erhältlich.

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Heimat – Eine Besichtigung des Grauens https://www.oldenburger-rundschau.de/2019/11/11/heimat-eine-besichtigung-des-grauens/ Mon, 11 Nov 2019 12:52:15 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4307 [...]]]> »Mit ihr wird für Zahnpasta und Banken geworben, der Trachtenhandel erzielt Umsatzrekorde und das provinzielle Kostüm enthemmt seine Träger/innen. Ein »Volks-Rock´n´Roller« füllt große Arenen mit jungem Publikum, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. Zeitschriften, die das richtige Anlegen von Rosenbeeten lehren, sind der Renner auf dem Medienmarkt.

Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an, und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher.

Die staatlichen Programme zur Förderung solcher Gefühle sind satt budgetiert, und je trostloser das Kaff, desto hymnischer hat der Song zu sein, der seinen Liebreiz besingt. Der deutsche Pop folgt diesem Credo,  unsubventioniert und in Privatinitiative. Hauptsache es wird gefühlt. Und das heißt immer: Allem zersetzenden Denken und kritischer Reflexion wird die Stirn geboten.

So fühlt man sich schonmal wie ein Baum, also tief verwurzelt und unumtopfbar, weil sonst Psyche und Identität Schaden erlitten. Manche schnuppern auch an Bratwürsten und behaupten, dann spürten sie Heimat. Vor allem rein und unbefleckt soll sie sein, von ihren Männern beschützt und verteidigt.

Im Namen von Idyll, Harmonie, Tradition, Brauchtum, Familie und weiterer Höllen wird gegen die Fremden und das Fremde zu Felde gezogen. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung.

Unbeeindruckt davon, stets dem Konstruktiven verpflichtet, bastelt die Zivilgesellschaft an ‚alternativen‘ Heimatbegriffen. Und wo noch ein Restwissen oder eine Ahnung vorhanden ist, über die Geschichte dieses rechten Kampfbegriffs, der oft nur ein anderes Wort für ‚Blut und Boden‘ war, zitiert man das letzte Wort aus »Prinzip Hoffnung« des marxistischen Philosophen Ernst Bloch: »Heimat« – und verschafft sich so gutes Gewissen.

Das und vieles mehr – das Absurde und das Gefährliche – wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat.

FRANK SPILKER (Die Sterne) trägt eine brauchtumsfremde Komposition bei – sein Song möge Heimatfeinde in Bewegung und Heimatfreunde zum Erstarren bringen.

Wer das für Nestbeschmutzung hält, versteht uns richtig.«

Freitag, 15. November ab 19 Uhr im Alhambra.


Veranstalter_innen: Oldenburger Rechtshilfe, Referat gegen Antisemitismus AStA CvO-Universität

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Offenes Gedenken https://www.oldenburger-rundschau.de/2019/11/03/offenes-gedenken/ Sun, 03 Nov 2019 20:01:38 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4295 [...]]]> Sehr empfehlenswert ist der Blick auf eine kleine Veranstaltungsreihe des Oldenburger Verein Anna-Schwarz RomnoKher in Zusammenarbeit mit dem Feministischen Referat (FEMREF) des AStA der CvO-Uni Oldenburg. So waren Mitglieder des Vereins auf der Suche nach Möglichkeiten der Gedenkkultur und fanden mit dem »Offenen Gedenken« einen kritischen, aktiven, antifaschistischen und feministisch motivierten Ansatz. Von der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges Konzentrationslager Uckermark ersonnen, stellt dieser sich einer Musealisierung entgegen und arbeitet immer mit einem antifaschistischen Gegenwartsbezug.

Der Verein Anna-Schwarz RomnoKher zeigt in seinem Kulturzentrum in der Stedingerstr. 45a in Oldenburg noch bis zum 08. Dezember eine kleine Ausstellung über das Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und spätere Vernichtungslager Uckermark. Neben der Ausstellung wird es auch Workshops zu Diversity und Klassismus geben, es werden Filme gezeigt, Kunstprojekte organisiert und mehr…
Die Reihe endet dann am 08.12. mit einem Vortrag und anschließender Diskussion mit Referent*innen der Initiative.
Die Ausstellung ist immer samstags von 12.00 bis 16.00 Uhr zu sehen sowie vor und nach einer Veranstaltung. Gerne können auch weitere Termine vereinbart werden, einfach eine mail an kontakt@romno.de oder telefonisch nachfragen unter 0441 – 30 43 56 44

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»Wie wir lernen, Kämpfe zu gewinnen« ‑Strategien für Aktivist*innen https://www.oldenburger-rundschau.de/2019/10/28/wie-wir-lernen-kaempfe-zu-gewinnen-strategien-fuer-aktivistinnen/ Mon, 28 Oct 2019 09:40:12 +0000 https://www.oldenburger-rundschau.de/?p=4274 [...]]]> Vierteilige Livestream-Vortragsreihe mit Diskussion: Vom 29. Oktober bis zum 26. November finden dienstags von 18 bis 20 Uhr vier Vortragssitzungen mit der Gewerkschafterin und Autorin Jane McAlevey statt. Die Sitzungen werden bundesweit unter anderem nach Oldenburg live übertragen und simultan auf deutsch übersetzt. Eine Anmeldung ist erwünscht.

»Tagtäglich fechten wir grundlegende Kämpfe aus: Kämpfe, um die menschengemachte Klimakatastrophe abzuwenden, für bessere Arbeitsbedingungen etwa bei Amazon und Ryanair, für bezahlbaren Wohnraum, für eine menschenwürdige und den Ansprüchen der Beschäftigten entsprechende Pflege oder auch für die Beantwortung sozialer Fragen jenseits von Nationalismus und Rassismus. Wir haben eine Welt zu gewinnen! Und doch bleibt eine Frage: wie gewinnen wir sie? Mit den „Global Lectures“ gibt Jane McAlevey einen vierteiligen Crashkurs zu Organisierungsmethoden, die helfen, unsere Kämpfe zu gewinnen. Bereits ihr gesamtes Leben ist Jane McAlevey als Organizerin tätig: an eine zehnjährige Erfahrung in der US-amerikanischen Umweltbewegung knüpfen sich 30 weitere Jahre für US-amerikanische Gewerkschaften. In ihren gewerkschaftlichen Organisierungskampagnen hat sie sich den Ruf erarbeitet, die härtesten Gegner*innen bezwingen zu können. Ihre gewonnenen Erkenntnisse hat sie nun wissenschaftlich aufbereitet und zu einem Organisierungskonzept verdichtet. In vier aufeinander aufbauenden Sitzungen wird Jane McAlevey die wesentlichen Elemente ihrer Organizing-Methoden vorstellen und aus ihrem reichhaltigen Schatz an konkreten Erfahrungen und praktischem Kampagnenwissen schöpfen. In ihrer Arbeit hat Jane McAlevey auch eine Vielzahl von Szenarien und interaktiven Übungen entwickelt, die in die Vorträge integriert werden.

Alle Sitzungen werden live und online auf Englisch und mit deutscher Simultan-Übersetzung übertragen. Die jeweiligen Sitzungen gliedern sich in einen Vortragsteil mit Powerpoint-Präsentation und anschließender moderierter Frage-Antwort-Runde, bei der die Teilnehmenden ihre Fragen direkt an Jane McAlevey stellen können. Die Veranstaltung richtet sich an Aktivist*innen aus den unterschiedlichsten politischen Bereichen mit Interesse an neuen Organisierungspraktiken und gezieltem Machtaufbau.

Die aufeinander aufbauenden Vorträge finden an folgenden Terminen, immer dienstags von 18 bis 20 Uhr bei ver.di in der Güterstr. 1, 26122 Oldenburg, statt:  29. Oktober, 12.November, 19.November und 26.November

Anmeldung unter: http://www.bw-verdi.de/mcalevey

Ausdrücklich ausgeschlossen von der Veranstaltung sind alle Personen, die in der Vergangenheit mit rassistischen, sexistischen, antisemitischen und anderen diskriminierenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sowie Mitglieder entsprechender Parteien oder Organisationen. Die Veranstalter*innen behalten sich vor, in diesem Fall von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.«

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