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#BlackLivesMatter Kundgebung

Für Sonn­tag ruft ein Bün­dis zu einer Black Lives Mat­ter Demo. Wir doku­men­tie­ren hier den Auf­ruf. Die Kund­ge­bung fin­det ab 14 Uhr auf Pfer­de­markt statt.

Am 14. Juni um 14 Uhr wol­len wir wie­der gemein­sam gegen Ras­sis­mus pro­tes­tie­ren, um Soli­da­ri­tät mit Geor­ge Floyd und allen Betrof­fe­nen von ras­sis­ti­scher Gewalt zu demons­trie­ren. Vor allem aber auch um zu zei­gen, dass Ras­si­mus auch hier in Olden­burg pas­siert und zwar tag­täg­lich! Er zeigt sich nicht nur in der töd­li­chen ras­sis­ti­schen Poli­zei­ge­walt, durch die Roo­ble War­sa­me, Oury Jal­loh, Aman Aliza­da ermor­det wur­den, son­dern auch in Ein­lass­kon­trol­len in Olden­bur­ger Clubs, in Bahn­kon­trol­len, in Bli­cken, Anspie­lun­gen, Äuße­run­gen und sogar auf Tin­der…

Auch an der Uni sind Ras­si­mus ras­sis­ti­sche Struk­tu­ren vor­han­den – weil wir alle vor­han­den sind. Wir wur­den alle durch das ras­sis­ti­sche Sys­tem geprägt und erhal­ten die­ses auf­recht, wenn wir nichts dage­gen tun. Ras­sis­mus zeigt sich dar­in, wer den Zugang zu einem Stu­di­um erhält, er zeigt sich in dem vor­herr­schen­den wei­ßen ‚Nor­mal­bild‘ einer stu­die­ren­den und leh­ren­den Per­son, er zeigt sich in Schwie­rig­kei­ten bei der Prak­ti­kums­su­che und er zeigt in Zei­ten von Coro­na, in denen Job­ver­lus­te ins­be­son­de­re inter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de in finan­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten brin­gen. Anstatt dage­gen vor­zu­ge­hen, wehrt sich die Uni bis­lang, eine Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le ein­zu­rich­ten, um betrof­fe­ne Per­so­nen zu unter­stüt­zen.

DESWEGEN: Lasst uns zei­gen, dass auch hier in Olden­burg, an der Uni und an vie­len ande­ren Orten, Ras­sis­mus – der offen­sicht­li­che wie der sub­ti­le, der eig­ne wie der von ande­ren – bemerkt und bekämpft wer­den muss! Denn ras­sis­ti­sche Poli­zei­ge­walt ist nur die Spit­ze des Eis­ber­ges ras­sis­ti­scher Gewalt!

Unser Pro­test wird unter­stützt durch Musik der Crew SSDD Enter­tai­ners aus Olden­burg!

SONST NOCH WICHTIG:

Bei der Kund­ge­bung letz­ten Sams­tag wur­de die maxi­mal erlaub­te Teilnehmer*innenanzahl über­schrit­ten. Obwohl wir uns freu­en, dass so vie­le Men­schen gekom­men sind, stel­len Demos in Zei­ten von Coro­na ein erhöh­tes Anste­ckungs­ri­si­ko dar. Des­we­gen denkt bit­te an Mund-Nasen­schutz und an die Ein­hal­tung der Abstän­de! Außer­dem ist die Demo auf 300 Men­schen beschränkt. Ach­tet eigen­ver­ant­wort­lich dar­auf, dass wir die­se Anzahl nicht über­schrei­ten und Risi­ko­grup­pen damit gefähr­den. Wenn ihr merkt, dass die Demo zu groß wird, sucht euch in jedem Fall ande­re Alter­na­ti­ven euch gegen Ras­si­mus ein­zu­set­zen z. B. indem ihr Ban­ner auf­hängt.

Orga­ni­siert durch:

Ein Bünd­nis aus AStA der Uni­ver­si­tät Olden­burg, HGAS, fem­ref, Black Lives Mat­ter Olden­burg, Fri­days for Future, See­brü­cke, IBIS e.V. und wei­te­ren enga­gier­ten Per­so­nen

Eng­lish

On the 14th of June, 14:00, we want to pro­test again tog­e­ther against Racism, to demons­tra­te soli­da­ri­ty with Geor­ge Floyd and all of the vic­tims of raci­al vio­lence. But also to show that Racism also occurs here in Olden­burg, inde­ed on a dai­ly basis! It shows its­elf not only in the occu­rence of raci­al poli­ce vio­lence, by which Roo­bie War­sa­me, Oury Jal­loh, Aman Aliza­da were mur­de­red, but also at the ent­ran­ce con­trol in clubs, the ticket con­trol in the train, in the way of loo­king, forms of insi­nua­ti­ons and expres­si­ons, and even on Tin­der!

Also in the uni­ver­si­ty the­re are racist struc­tures pre­sent – becau­se we are pre­sent. We were taught in a racist sys­tem and we absorb our­sel­ves in it, if we don’t do anything against it. Racism shows its­elf in the selec­tion of ent­ran­ce to stu­dy cour­ses, it shows its­elf in the pre­do­mi­nant­ly white image por­trai­ed of the stu­dent and tea­ching body, it shows its­elf in dif­fi­cul­ties in the search for internships, and it shows its­elf espe­ci­al­ly in the times of the Coro­na Pan­de­mic, in which, due to loss of jobs, the inter­na­tio­nal com­mu­ni­ty gets hit the har­dest with finan­ci­al dif­fi­cul­ties. Ins­tead of posi­tio­ning its­elf against it, the uni­ver­si­ty has until now resisted to estab­lish an anti-discri­mi­na­ti­on struc­tu­re to give assi­s­tan­ce to affec­ted indi­vi­du­als.

FOR THAT REASON: Let us show that also here in Olden­burg, at the uni­ver­si­ty and in many other loca­ti­ons, racism – the visi­ble as well as the subt­le, the one cau­sed by others as well as the one com­ing from our­sel­ves – needs to be noti­ced and fought against! The raci­al vio­lence per­pe­tra­ted by the poli­ce is but the tip of the ice­berg!

Our pro­test will be sup­por­ted by the musi­cal crew SSDD Enter­tai­ners from Olden­burg!

ALSO IMPORTANT:

On last week‘s ral­ly the maxi­mum num­ber of allo­wed pro­tes­ters was excee­ded. Alt­hough we would be very hap­py to see many peop­le sho­wing up, demons­tra­ti­ons in times of Pan­de­mic pose an increa­sed infec­tion risk. For that rea­son plea­se mind the usa­ge of respi­ra­to­ry masks and respect the min­umum distan­ce offe­red by the regu­la­tors! The demons­tra­ti­on will be limi­tet to 300 peop­le. Plea­se mind this limi­ta­ti­on with respon­si­bi­li­ty, in order to pre­vent this num­ber to be excee­ded once again. If you rea­li­ze, that the event is too full, we encou­ra­ge you to search for alter­na­ti­ves to show your sup­port to the cau­se (by han­ging your ban­ners for examp­le).

Orga­ni­zed by:

A group of AStA of Uni­ver­si­ty Olden­burg, HGAS, fem­ref, Black Lives Mat­ter Olden­burg, Fri­days for Future, See­brü­cke, IBIS e.V. and many more

Tür­kçe

◦ 14 Hazi­ran

◦ Saat 2 de

◦ Yer: Pfer­de­markt

14 Hazi­ran Saat 2 de hep beraber ırkçi­liğa karşı müca­de­le etmek ve karşi cik­mak isti­yoruz ‚daya­niş­ma ve ber­ber­lik Geor­ge Floyd la ve her ırkçi­liğa uğu­ri­yan halk ve insala­ra gös­ter­mek isti­yoruz ve pro­tes­to ede­cez.

Öze­lik­le bir önem­li şey gös­ter­mek isti­yoruz: Almanya’da da Irkçi­lik var ve her gün ügre­tı­li­yor.

Tek polis­le­rin yap­tiği şid­det Wil­liam tonou-Mbon­da, Aman A., Adel B. yapılan değil daha çok kişi yar­a­lan­dı ve öldü,

Olden­burg da bile Giriş külüp­ler­de, tren­kon­tro­ler­de veya bak­is­lar­da ırkçi­lik gözü­küyor.

Üni­ver­si­te de bile ırkçi­lik kuru­luş var, cün­kü Irkçi­lik bir Sys­tem­den örnek ali­yoruz.

Irkçi­lik genel­lik­le her giriş­ler­de ve nor­mal­de “bey­az­la­rin Girişi“ de var.

Üni­ver­si­te dedik ögret­men­ler ayrim yapi­yor bun­la­ri yap­ma­ma­li­lar.

Üni­vers­te kar­si ciki­yor bir Irkçi­li­ki­ga ve ayrimci­likga Kar­si bir kurum kur­ma­ya ve Irkçi­li­ki­ga

uğu­ri­yan insala­ra yar­dim etmeye.

O YÜZDEN: Bir sey gös­te­r­elim Irkçi­lik Almanya da ve öze­lik­le Olden­burg­da da var.

Gör­dünüz gibe Ünvi­ver­si­te­de de, Okul­lar­da, Soka­klar­da veya cok yer­de irk­ci­lik var.

Polis­ler­de ayrim yapip sid­det uygu­li­yor.

ÖNEMLI:

Gecen Cum­ar­te­si yapi­lan Mit­ing­de izin veri­len Kisi sayisi gecil­di. Tabi­ki sev­in­dik, ama bu coro­na zaman­da Virü­se yakalan­ma san­si daha büyük, o yüz­den lüt­fen Mas­ke takin ve 1,5 met­re uzaklik­ta kalin.

Pro­tes­to 300 Kisi­lik dir.