Die Reggiopädagogik und ihre Wurzeln in der Resistenza

Im Rah­men der Aus­stel­lung »Ban­di­ti e Ribel­li«, die noch bis zum 24. Febru­ar um Forum St. Peter / Olden­burg gezeigt wird, hält Bär­bel Stu­ke vom Ver­ein für Kin­der e.V. an zwei Ter­mi­nen einen Kurz­vor­trag über die Phi­lo­so­phie der Reg­gio­päd­ago­gik. Die Reg­gio­päd­ago­gik hat ihren Ursprung in der nord­ita­lie­ni­schen Stadt Reg­gio Emi­lia. Die­ser Päd­ago­gik, die 1991 von der UNESCO die Aus­zeich­nung „welt­bes­te Vor­schul­päd­ago­gik“ erhal­ten hat, liegt ein huma­nis­ti­sches Men­schen­bild zugrun­de. Das Kind wird als Kon­struk­teur sei­ner Ent­wick­lung und als zu respek­tie­ren­der Mensch ver­stan­den. Kin­der haben das Recht, an der Ent­wick­lung ihrer Iden­ti­tät, Auto­no­mie und ihren Kom­pe­ten­zen betei­ligt zu wer­den. Die­ses päd­ago­gi­sche Prin­zip der Betei­li­gung ist aber nicht nur grund­le­gend in der Arbeit mit den Kin­dern, son­dern auch ein wesent­li­ches Merk­mal für ein demo­kra­ti­sches Ver­ständ­nis von Koope­ra­ti­on im Team und mit den Fami­li­en. Kin­der­ta­ges­stät­ten in Reg­gio wer­den als Treff­punk­te bezeich­net „wo Frei­heit, Demo­kra­tie und Soli­da­ri­tät gelebt wer­den und der Wert des Frie­dens geför­dert wird“ (2013).

Am Mitt­woch, 19.02. um 19.00 Uhr und am Sonn­tag, 23.02. um 14.30 Uhr im Forum St. Peter in der Peter­stra­ße in Olden­burg.

Der Ein­tritt zum Vor­trag wie auch zur Aus­stel­lung ist frei.