Wo die Kuh Kuh sein darf

Heu­te Abend star­tet im Cine k der Film Buten­land. Die Doku­men­ta­ti­on über den von einem Bau­ern­hof in einen Lebens­hof umge­wan­del­ten Hof bei But­ja­din­gen, stößt bei den Olden­bur­ge­rin­nen auf gro­ßes Inter­es­se. Die bis­her geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen, u.a. mit Besuch des Regis­seurs und der Prot­ago­nis­tin­nen am kom­men­den Sams­tag, waren inner­halb weni­ger Stun­den nach Ter­min­be­kannt­ga­be aus­ver­kauft. Auf­grund des gro­ßen Inter­es­ses am Doku­men­tar­film Buten­land hat das Cine k wei­te­re Vor­stel­lungs­ter­mi­ne in das Pro­gramm auf­ge­nom­men.

Ein Bau­ern­hof, der zu einem Lebens­hof wur­de – Der ehe­ma­li­ge Milch­bau­er Jan Ger­des und die Tier­schutz­ak­ti­vis­tin Karin Mück haben mit ihrem Pro­jekt Hof Buten­land einen Ort geschaf­fen, an dem es kei­ne Nutz­tie­re mehr gibt: Ein fried­li­ches Mit­ein­an­der, das fast schon uto­pisch erscheint. Buten­land erzählt die Geschich­te von zwei Men­schen, die die Bedürf­nis­se der Tie­re in den Mit­tel­punkt stel­len, fern­ab von jeg­li­chen wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen. Fil­me­ma­cher Marc Pier­schel hat die bei­den auf Hof Buten­land über einen Zeit­raum von mehr als zwei Jah­ren mit der Kame­ra beglei­tet. Das inti­me Por­trät hält Momen­te des Glücks und der Trau­er fest, hin­ter­fragt den gegen­wär­ti­gen Sta­tus von Nutz­tie­ren in unse­rer Gesell­schaft und lässt jeden berührt zurück. Gewin­ner des Gra­nit Doku­men­tar­film­prei­ses auf den 53. Hofer Film­ta­gen.

Am Frei­tag, 21. Febru­ar wird es ab 17 Uhr ein vega­nes Buf­fet von der Pro­Veg-Regio­nal­grup­pe Olden­burg geben. Die Ein­nah­men wer­den an den Hof Buten­land gespen­det. Am Mitt­woch, 26. Febru­ar wird der Ernäh­rungs­rat Olden­burg zu Gast sein.