Offenes Gedenken

Sehr emp­feh­lens­wert ist der Blick auf eine klei­ne Ver­an­stal­tungs­rei­he des Olden­bur­ger Ver­ein Anna-Schwarz Rom­noK­her in Zusam­men­ar­beit mit dem Femi­nis­ti­schen Refe­rat (FEMREF) des AStA der CvO-Uni Olden­burg. So waren Mit­glie­der des Ver­eins auf der Suche nach Mög­lich­kei­ten der Gedenk­kul­tur und fan­den mit dem »Offe­nen Geden­ken« einen kri­ti­schen, akti­ven, anti­fa­schis­ti­schen und femi­nis­tisch moti­vier­ten Ansatz. Von der Initia­ti­ve für einen Gedenk­ort ehe­ma­li­ges Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ucker­mark erson­nen, stellt die­ser sich einer Musea­li­sie­rung ent­ge­gen und arbei­tet immer mit einem anti­fa­schis­ti­schen Gegen­warts­be­zug.

Der Ver­ein Anna-Schwarz Rom­noK­her zeigt in sei­nem Kul­tur­zen­trum in der Ste­din­ger­str. 45a in Olden­burg noch bis zum 08. Dezem­ber eine klei­ne Aus­stel­lung über das Jugend­kon­zen­tra­ti­ons­la­ger für Mäd­chen und jun­ge Frau­en und spä­te­re Ver­nich­tungs­la­ger Ucker­mark. Neben der Aus­stel­lung wird es auch Work­shops zu Diver­si­ty und Klas­sis­mus geben, es wer­den Fil­me gezeigt, Kunst­pro­jek­te orga­ni­siert und mehr…
Die Rei­he endet dann am 08.12. mit einem Vor­trag und anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on mit Referent*innen der Initia­ti­ve.
Die Aus­stel­lung ist immer sams­tags von 12.00 bis 16.00 Uhr zu sehen sowie vor und nach einer Ver­an­stal­tung. Ger­ne kön­nen auch wei­te­re Ter­mi­ne ver­ein­bart wer­den, ein­fach eine mail an oder tele­fo­nisch nach­fra­gen unter 0441 – 30 43 56 44