Zwangsräumung in Bürgerfelde verhindert

Am Mor­gen des 28.01.2019 ver­hin­der­ten etwa 50 Aktivist*innen die Zwangs­räu­mung einer Miet­woh­nung in Olden­burg-Bür­ger­fel­de. Nach­dem die Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft GSG dem Mie­ter gekün­digt hat­te, soll­te sei­ne Woh­nung trotz dro­hen­der Obdach­lo­sig­keit nun zwangs­ge­räumt wer­den. Gerichtsvollzieher*in, die Poli­zei, ein Schlos­ser sowie ein Umzugs­un­ter­neh­men waren erschie­nen, um den Mann mit­ten in der käl­tes­ten Zeit des Jah­res auf die Stra­ße zu set­zen. Doch schnell war klar: Hier wird heu­te nicht geräumt! Denn die 50 Aktivist*innen hat­ten sich dem Auf­ge­bot ent­schlos­sen in den Weg gestellt und damit die Zwangs­räu­mung ver­ei­telt.

Das »Bre­mer Bünd­nis Zwangs­räu­mun­gen ver­hin­dern« schrieb zu den gest­ri­gen Ereig­nis­sen: »Auch wenn das heu­te nur ein ers­ter Schritt in der Aus­ein­an­der­set­zung, sowohl um die­se Woh­nung als auch all­ge­mein um (Wohn-)Eigentum ist, die heu­ti­ge erfolg­rei­che Ver­hin­de­rung zeigt: Erfolg­rei­che sozia­le (Klassen)Kämpfe sind mög­lich!«