Seebrücke weiter in Aktion

Aktivist*innen und Sympathisant*innen der Seebrücke Oldenburg in action

Nach­dem die See­brü­cke Olden­burg zuletzt anläss­lich den AfD-Par­tei­ta­ges mit einer Spen­den­lauf ins­ge­samt 1.384 Euro ein­sam­meln konn­ten, wer­den bereits die nächs­ten Aktio­nen geplant. So wird der Toten­sonn­tag  genutzt, um an die Men­schen zu erin­nern, die auf der Flucht umge­kom­men sind (Lambertikirche/12.00 Uhr). Am 11.12.2018 wird in einer Podi­ums­dis­kus­si­on die Fra­ge bewegt, ob Men­schen­rech­te Gren­zen haben sowie die Lage der Grenz- und Migra­ti­ons­po­li­tik von Euro­pa, Deutsch­land und Olden­burg betrach­tet.

Die bereits gesam­mel­ten Spen­den wer­den nun der Grup­pe Jugend ret­tet e.V. über­ge­ben, damit die­se für die Kos­ten auf­kom­men kön­nen, die durch die Ver­fol­gung und Repres­si­on ihrer Mit­glie­der in Ita­li­en ent­stan­den sind. Die­se fuh­ren mit ihrem Schiff Iuven­ta als zivi­le See­not­ret­tung bis 2017 im Mit­tel­meer und ret­te­ten dort unzäh­li­ge Men­schen­le­ben. Nach­dem zunächst das Schiff im letz­ten Jahr von der ita­lie­ni­schen Regie­rung fest­ge­setzt wur­de, folg­te in die­sem Jahr ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Bei­hil­fe zur ille­ga­len Ein­wan­de­rung gegen die Crew­mit­glie­der. Ihnen droht eine Haft­stra­fe von bis zu fünf Jah­ren und eine Geld­stra­fe im mehr­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­trag.