Anlässlich des Antikriegstages – Demo gegen Rheinmetall

Rhein­me­tall – Deutsch­land größ­ter Rüs­tungs­kon­zern – ist mitt­ler­wei­le zu einem der größ­ten Muni­ti­ons­lie­fe­ran­ten der Welt auf­ge­stie­gen. Über Toch­ter­ge­sell­schaf­ten im Aus­land schafft er es, die weni­gen in Deutsch­land bestehen­den Rüs­tungs­ex­port­re­geln zu umge­hen und sei­ne Erzeug­nis­se auch in Kriegs- und Kri­sen­re­gio­nen zu ver­kau­fen.  Im Jemen, wo laut den Ver­ein­ten Natio­nen zur Zeit eine der größ­ten huma­ni­tä­ren Kata­stro­phen der Welt statt­fin­det, wer­den Tei­le von Bom­ben gefun­den, die sich der ita­lie­ni­schen Rhein­me­tall-Toch­ter RWM Ita­lia zuord­nen las­sen. Von Sar­di­ni­en nach Sau­di-Ara­bi­en expor­tiert. Und dann im Jemen-Krieg ein­ge­setzt.

Der tür­ki­sche Staat unter der Füh­rung von Erdo­gan und der AKP führt mit Leo­pard-2-Pan­zern im nord­sy­ri­schen Afrin einen völ­ker­rechts­wid­ri­gen Krieg. Die tür­ki­sche NATO-Armee zer­schlägt gesell­schaft­li­che Struk­tu­ren, die sich in den letz­ten Jah­ren in den Berei­chen Frau­en­be­frei­ung, Basis­de­mo­kra­tie und Öko­lo­gie orga­ni­siert haben. In Zusam­men­ar­beit mit dem tür­ki­schen Staat strebt Rhein­me­tall den Bau einer Muni­ti­ons­fa­brik und die Pro­duk­ti­on von Pan­zern in der Tür­kei an. In Alge­ri­en baut die Fir­ma eine Fabrik für FUCHS-Rad­pan­zer – die­se Auf­lis­tung lässt sich lan­ge fort­set­zen.

Am Sonn­tag, den 02. Sep­tem­ber soll in Unter­lüß, dem deut­schen Haupt­stand­ort der Fir­ma Rhein­me­tall, ein Zei­chen gegen Rüs­tungs­pro­duk­ti­on und des­sen direk­te und indi­rek­te Fol­gen wie Krieg, Ter­ror, Flucht und Armut gesetzt wer­den. Unter dem Mot­to »Rhein­me­tall ent­waff­nen – Krieg beginnt hier!« mobi­li­siert ein brei­tes Bünd­nis zu einem Camp vom 29.08.–04.09. und dabei auch zu einer Demons­tra­ti­on am Sonn­tag, den 02.09.

Auch aus Olden­burg wird zur Demons­tra­ti­on min­des­tens ein Bus fah­ren. Auf ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen des Ver­eins »Städ­te­freund­schaft Olden­burg-Efrîn« gibt es die Mög­lich­keit, Kar­ten zu erwer­ben (€ 5,-). Ab Don­ners­tag, den 16. August sind die Kar­ten auch im AStA der CvO-Uni­ver­si­tät, im Büro der Lin­ken sowie im Info­la­den des Alham­bra erhält­lich.