»Flagge zeigen!«

Bekannt­lich wur­de am 23.05.2018 das Auto­no­me Zen­trum „Alham­bra“ das Ziel einer Haus­durch­su­chung – offi­zi­el­le Begrün­dung war die Suche nach einer rie­si­gen lega­len Fah­ne der kur­di­schen YPG/JPG, also jenen Orga­ni­sa­tio­nen, wel­che im Nor­den Syri­ens den IS besieg­ten und nun­mehr dort ver­su­chen, in der Gewalt des Bür­ger­krie­ges eine basis­de­mo­kra­ti­sche, femi­nis­ti­sche und öko­lo­gi­sche Gesell­schaft auf­zu­bau­en. Eini­ge Wochen nach der absur­den und unver­hält­nis­mä­ßi­gen Haus­durch­su­chung begin­nen nun lin­ke Aktivist_innen durch das öffent­li­che Zei­gen der nicht ver­bo­te­nen Fah­nen der YPG/JPG in der Hun­te­stadt Zei­chen zu set­zen.  Sie wol­len sich damit gegen die staat­li­chen Kri­mi­na­li­sie­rungs­ver­su­che gegen lin­ke Poli­tik und gegen die kur­di­schen Frei­heits­be­we­gung im Beson­de­ren wen­den. Bis­her wur­de am 05.07.2018 in Ostern­burg und am 12.07.2018 auf dem Rat­haus­markt Flag­ge gezeigt.

Die Aktivist_innen kün­dig­ten wei­te­re gleich­ge­la­ger­te Aktio­nen an und rie­fen alle Oldenburger_innen auf, in ihrer Schu­le, ihrem Betrieb oder Sport­ver­ein eben­falls „Flag­ge (zu) zei­gen!“, wobei sie beton­ten, dass das Zei­gen die­ser Fah­nen selbst in der Bun­des­re­pu­blik völ­lig legal ist.