»Stoppt den Krieg – Für ein Ende der Invasion des türkischen Staats«

Auch in Olden­burg wird anläss­lich des inter­na­tio­na­len »Akti­ons­tag zur Ver­tei­di­gung von Afrin« mobi­li­siert. Der Ver­ein »Städ­te­freund­schaft Olden­burg-Efrîn« ruft auf zur Teil­nah­me an der Kund­ge­bung und Demons­tra­ti­on am kom­men­den Sams­tag um 15.30 Uhr. Los geht es zunächst am Haupt­bahn­hof, nach der Auf­takt­re­de geht es dann über Lap­pan, Lef­fers­eck und Wall­ring zur Abschluss­kund­ge­bung am Schloss­platz (ca. 17.00 Uhr). Wir doku­men­tie­ren im fol­gen­den den Auf­ruf des Ver­eins:

»STOPPT DEN KRIEG DER TÜRKEI! VERTEIDIGT AFRIN! DEN WIDERSTAND ZU
UNTERSTÜTZEN, IST EINE HISTORISCHE PFLICHT!

Der völ­ker­rechts­wid­ri­ge Angriff auf Afrin stellt eine neue Pha­se im Krieg des tür­ki­schen Staa­tes gegen das kur­di­sche Volk dar. Die­se Inva­si­on, die auf eth­ni­sche Säu­be­rung abzielt, wird vor den Augen der Mensch­heit durch­ge­führt. Die­ser Angriff wäre ohne die Kom­pli­zen­schaft der glo­ba­len Akteu­re nicht mög­lich. Der heroi­sche Wider­stand der Kur­den im Kampf um Kobanê führ­te zum Abbruch des Frie­dens­pro­zes­ses und zu einer Inten­si­vie­rung des Krie­ges in den kur­di­schen Regio­nen Syri­ens. In den
letz­ten zwei Jah­ren kam es in der kur­di­schen Regi­on der Tür­kei zu schwe­ren Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen, die zu Tau­sen­den von Toten und Hun­dert­tau­sen­den Ver­trie­be­nen führ­ten.
Jetzt eska­liert der Krieg gegen die Kur­den mit dem völ­ker­rechts­wid­ri­gen Ein­marsch der Tür­kei auf syri­sches Ter­ri­to­ri­um wei­ter. Die Kriegs­ver­bre­chen gegen das kur­di­sche Volk in Afrin sind Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit. Der Wider­stand der Kur­den ist der Wider­stand der gan­zen Mensch­heit. Lang lebe die Basis­de­mo­kra­tie von Roja­va und das Modell des demo­kra­ti­schen Kon­fö­de­ra­lis­mus!

Wir for­dern die sofor­ti­ge Umset­zung der Waf­fen­ru­he in Afrin und in ganz Syri­en gemäß der Beschlüs­se des Sicher­heits­rats der Ver­ein­ten Natio­nen; den sofor­ti­ge Abzug der tür­ki­schen Armee, deren Prä­senz in Afrin eine ekla­tan­te Ver­let­zung des Völ­ker­rechts dar­stellt; und die vol­le Ein­be­zie­hung der syri­schen Kur­den und ihrer Orga­ni­sa­tio­nen in den UN-geführ­ten Frie­dens­pro­zess für eine poli­ti­sche Lösung des syri­schen Kon­flikts.

DIE TÜRKEI SETZT DAS BLUTBAD VON AFRIN FORT UND VERSTÖßT DAMIT GEGEN DIE
WAFFENSTILLSTANDSRESOLUTION DER VEREINTEN NATIONEN!

STOPPT DEN VÖLKERMORD UND DIE ETHNISCHE SÄUBERUNG DURCH DIE TÜRKISCHE
ARMEE IN AFRIN!«