Am 21. Februar diesen Jahres wurde die Maryam-Moschee an der Alexanderstraße mit Hakenkreuzen und rassistischen sowie islamophoben Hetzparolen beschmiert. Auch das Türschloss der islamischen Gemeinde mit Mitgliedern aus mehr als dreißig Nationen wurde mit Sekundenkleber verklebt. In der Nähe der Moschee konnte nach einem Hinweis der Hausmeister des benachbarten Neuen Gymnasiums ein tatverdächtiger 44-jähriger Oldenburger von der Polizei gestellt werden.
Nicht zum ersten Mal wurde in Oldenburg eine islamische Einrichtung angegriffen. So wurden etwa am 30. August 2014 zwei Molotowcocktails auf die Haci-Bayram-Moschee an der Emsstraße im Stadtteil Osternburg geworfen.
Auch die Huntestadt folgt also dem seit Jahren anhaltenden bundesweiten Trend der islamophoben Attacken. So gab es im vergangenen Jahr in Deutschland offiziell 950 Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen, bei welchen mindestens 33 Menschen verletzt wurden. Knapp 60 Anschläge, Schmierereien und Schändungen richteten sich gegen Moscheen oder sonstige religiöse Einrichtungen. „Die Islamhasser haben inzwischen den Sprung von der Straße in den Bundestag geschafft und tragen von der Parlamentstribüne zur Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas gegenüber muslimischem Leben in Deutschland bei.“, so Ulla Jelpke von der Linkspartei.
als Mitglied der VVN/BdA Niedersachsen wie auch der dkp Niedersachsen verurteile ich solche rassistischen anschläge zutiefst und versichere den Mitgliedern der maryam-Moschee meine vollste Solidarität gegen diese braunen arschlöcher!!
ich spreche hier für mich,bin aber sicher,daß »meine»organisationen das ebenso sehen!!