Veranstaltung »Zwangsprivatisierungen in Griechenland – gibt es Alternativen?«

Sascha Kohlmann / CC BY-NC-ND 2.0

An die­sem Don­ners­tag, den 25.Januar ver­an­stal­tet der Olden­bur­ger För­der­ver­ein der »Sozi­al­kli­nik Kala­ma­ta« einen Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­abend über den »Aus­ver­kauf der öffent­li­chen Infra­struk­tur und Strei­chung der Daseins­vor­sor­ge in Grie­chen­land«. Refe­rie­ren wer­den der Sozio­lo­ge Ske­vos Papaio­an­nou, Uni Kre­ta, der Publi­zist und Sozi­al­wis­sen­schaft­ler Gre­gor Kriti­dis, Han­no­ver sowie Jür­gen Herr vom Olden­bur­ger Ver­ein zur Unter­stüt­zung der Sozi­al­kli­nik Kala­ma­ta.

Los geht es um 19.30 Uhr, und zwar im PFL.

Im Ver­an­stal­tungs­text heißt es wei­ter:

»Die Pri­va­ti­sie­rung von öffent­li­chem Eigen­tum soll in Grie­chen­land angeb­lich dazu bei­tra­gen, die Schul­den des grie­chi­schen Staa­tes abzu­tra­gen. Dazu wur­de nach deut­schem Vor­bild eine Treu­hand-Behör­de gegrün­det. Die Resul­ta­te der Pri­va­ti­sie­run­gen: Weni­ge gro­ße Unter­neh­men eig­nen sich die Filet­stü­cke an, Tei­le wer­den abge­wi­ckelt und Defi­zi­te ver­blei­ben bei der öffent­li­chen Hand. Selbst Berei­che, die wie die Was­ser­ver­sor­gung in Euro­pa dem Markt weit­ge­hend ent­zo­gen sind, kom­men in Grie­chen­land unter den Ham­mer.

Gleich­zei­tig steigt die öffent­li­che wie pri­va­te Ver­schul­dung wei­ter an, wäh­rend Ein­rich­tun­gen der öffent­li­chen Ver­sor­gung unter dem Spar­re­gime kaum noch ihre Auf­ga­ben erfül­len kön­nen.

Wel­che Wider­sprü­che, Wider­stän­de und Kon­flik­te mit der »Ent­staat­li­chung« ver­bun­den sind, wol­len wir mit Gre­gor Kriti­dis und Ske­vos Papaio­an­nou dis­ku­tie­ren. Jür­gen Herr wird von dem Pro­jekt der Sozi­al­kli­nik Kala­ma­ta berich­ten.«