2018 neu in Oldenburg: Unabhängige Teilhabeberatung

In Olden­burg wird noch in die­sem Jahr eine unab­hän­gi­ge Bera­tungs­stel­le für Men­schen mit Han­di­caps ent­ste­hen.
Nach dem im letz­ten Jahr in Kraft getre­te­nen Bun­des­teil­ha­be­ge­setz soll ein nied­rigs­schwel­li­ges Bera­tungs­an­ge­bot weg­wei­sen­de Funk­tio­nen über­neh­men und Men­schen, die in ver­schie­dens­ten For­men beein­träch­tigt wer­den, par­tei­isch bei der Bean­tra­gung ihnen zuste­hen­der Leis­tun­gen oder Hilfs­mit­tel sowie bei der Durch­set­zung ihrer Ansprü­che und Rech­te unter­stüt­zen.

Für Olden­burg hat sich der Ver­ein SeGOld e.V. (»Selbst­be­stimmt Leben – Gemein­schaft Olden­burg«) dar­um bemüht, eine sol­che Bera­tungs­stel­le auf­zu­bau­en. Wie heu­te berich­tet wird, wird die­ses Vor­ha­ben ab die­sem Jahr mit Bun­des­mit­teln »in Höhe von 311.000 Euro« geför­dert (nwz-online am 5.1.2018).

In ande­ren Städ­ten haben bereits Orga­ni­sa­tio­nen, die eigent­lich ande­re Dienst­leis­tun­gen in der soge­nann­ten Behin­der­ten­hil­fe anbie­ten, den Auf­bau von Bera­tungs­stel­len begon­nen. Mit dem Zuschlag der Selbst­hil­fe-Orga­ni­sa­ti­on SeGOld ste­hen die Zei­chen in Olden­burg im Ver­gleich dazu sehr gut, dass hier eine wirk­lich par­tei­ische, für die Rech­te und die Teil­ha­be von Men­schen mit Behin­de­run­gen ein­tre­ten­de Insti­tu­ti­on geschaf­fen wird.

Solan­ge die Bera­tungs­stel­le noch nicht über eige­ne Räum­lich­kei­ten ver­fügt, ist die Bera­tung – laut des nwz-Berichts –  per Tele­fon über den Umweg über die Ser­vice­hot­line der Stadt­ver­wal­tung und über das Gesund­heits­amt zu errei­chen.

 

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