Kundgebung gegen die Angriffe der Türkei in Şengal und Rojava

Foto: ANHA, http://en.hawarnews.com/photos-speak-about-turkish-occupation-barbarity/

In der Nacht auf den 25. April gegen 2.00 Uhr Orts­zeit, hat die tür­ki­sche Luft­waf­fe zu einem groß ange­leg­ten Angriff auf die mehr­heit­lich kur­di­schen besie­del­ten Gebie­te jen­seits der Tür­ki­schen Staats­gren­zen ange­setzt. Ziel waren Orte in der Demo­kra­ti­schen Kon­fö­de­ra­ti­on Nordsyriens/Rojava und in Şen­gal (Südkurdistan/Nordirak). Infor­ma­tio­nen zufol­ge wur­den bei dem Angriff unzäh­li­ge Zivilist_innen und Kämpfer_innen der Volks­ver­tei­di­gungs­ein­heit der YPG getö­tet. In Şen­gal kamen laut bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen dut­zen­de Zivilist_innen und Kämpfer*innen der Ver­tei­di­gungs­ein­hei­ten vom Şen­gal ( YBS ) und fünf Pesh­mer­ga-Kämp­fer ums Leben.

Auf­grund der Lage haben sich am 25. April um 17.00 Uhr ca. 200 Demonstrant_innen am Olden­bur­ger Rat­haus vor dem Büro des Bür­ger­meis­ters ver­sam­melt und laut­stark gegen die­se Repres­sio­nen demons­triert. For­de­run­gen wur­den aus­ge­spro­chen, wie: »Schluss mit der Poli­tik und den Ver­bre­chen in und gegen Şen­gal«, »Schluss mit den Aggres­sio­nen der Türkei/Erdogans und der KDP-PDK/Bar­za­ni und ihren Ver­bün­de­ten«, »Schluss mit den Angrif­fen auf die Selbst­ver­wal­tung uns Selbst­or­ga­ni­sie­rung der Ezid_innen in Şen­gal und Umge­bung und den Men­schen in Roja­va (Nord­sy­ri­en)«, »Der Tür­ki­sche Staats­ter­ror muss been­det wer­den und die Koali­ti­ons­kräf­te dür­fen nicht wei­ter schwei­gen«.

Appel­liert wur­de zudem an die Völ­ker­ge­mein­schaft, den UN-Sicher­heits­rat und alle Inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen adäquat zu reagie­ren und ent­spre­chen­de Maß­nah­men zu ergrei­fen. Die Kund­ge­bung ver­lief fried­lich und ende­te gegen 19.00 Uhr mit einem Auf­ruf zu einer Demo für den 29. April um 13.00 Uhr am Olden­bur­ger Haupt­bahn­hof um die­ses The­ma noch­mal auf­zu­grei­fen.