Protest gegen AfD-Veranstaltung

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Olden­burg scheint für die rechts­po­pu­lis­ti­sche AfD ein schwie­ri­ges Pflas­ter zu blei­ben. Neben per­so­nel­len Pro­ble­men und ver­hält­nis­mä­ßig gerin­gem Zuspruch an den Wahl­ur­nen wird der hie­si­ge Kreis­ver­band dar­über hin­aus immer wie­der mit anti­fa­schis­ti­schen Pro­tes­ten kon­fron­tiert. So zuletzt vor gut zehn Tagen, genau­er gesagt am 16. März die­sen Jah­res.

Am Abend jenes Tages ver­sam­mel­te sich die Olden­bur­ger AfD – wie zumin­dest schon ein­mal vor gut zwei Mona­ten – zu einer Ver­an­stal­tung in einem Hin­ter­zim­mer der Gast­stät­te »Gesell­schafts­haus bei Mey­er« an der Nadors­ter Stra­ße. Doch dies­mal ver­lief die AfD-Ver­an­stal­tung nicht wie geplant. Nach­dem Antifaschist_innen auf das rech­te Trei­ben im Gesell­schafts­haus auf­merk­sam wur­den, pro­tes­tier­ten spon­tan und sehr zum Miss­fal­len der anwe­sen­den Rechtspopulist_innen ins­ge­samt etwa 30 Men­schen in und vor der Loka­li­tät. Nach Anga­ben des »Offe­nen Anti­fa­schis­ti­schen Treffs Olden­burg« zeig­ten sich eine Viel­zahl der ande­ren Gaststättenbesucher_innen soli­da­risch mit dem Pro­test und waren scho­ckiert dar­über, dass in »ihrer« Gast­stät­te rech­te Ver­an­stal­tun­gen gedul­det wer­den. Die Zukunft wird nun zei­gen, ob der Wirt nach die­sem öffent­li­chen Pro­test der AfD auch wei­ter­hin sei­ne Räum­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung stel­len wird.