Zur Theorie des Autoritären Charakters der Kritischen Theorie

… und sei­ner Bedeu­tung für das Ver­ste­hen rechts­po­pu­lis­ti­scher Strö­mun­gen refe­riert am kom­men­den Sonn­tag, den 19. März, Sela­na Tzschie­sche (Ber­lin) ab 11.00 Uhr im ALSO Zen­trum, Don­ner­schweer­str. 55. Im Ankün­di­gungs­text der vom Lin­ken Forum Olden­burg orga­ni­sier­ten Ver­an­stal­tung heißt es:

Unse­re poli­ti­sche Gegen­wart mag sich in vie­ler­lei Hin­sicht von den prä­fa­schis­ti­schen Zei­ten begin­nen­den 30er Jah­re unter­schei­den. Inter­es­san­ter­wei­se ist das Erschei­nungs­bild der Rech­ten ziem­lich ähn­lich:

- Hass und Gewalt­be­reit­schaft gegen­über bestimm­ten, zu Frem­den gemach­ten Grup­pen,

- Ver­teu­fe­lung eini­ger Eli­tä­rer und Ver­herr­li­chung ande­rer,

- para­noi­de Züge und star­res Behar­ren auf der Tra­di­ti­on -

all das sind typi­sche Züge eines auto­ri­tä­ren Cha­rak­ters, wie er in den 30er und 40er Jah­ren unter ande­rem von Wil­helm Reich, Erich Fromm und Theo­dor W. Ador­no iden­ti­fi­ziert und erforscht wur­de.

Es scheint sich also zu loh­nen, Hin­ter­grund und Ergeb­nis­se die­ser For­schung wie­der aus­zu­gra­ben. Die­se möch­te ich Ihnen in einem kur­zen Vor­trag ger­ne vor­stel­len und anschlie­ßend z. B. dis­ku­tie­ren, ob es Sinn macht, poli­ti­sche Kon­junk­tu­ren sozi­al­psy­cho­lo­gisch zu erklä­ren und was heu­te sozia­le Ursa­chen einer sol­chen Cha­rak­ter­dis­po­si­ti­on wären.