Ich, Daniel Blake

Am 16., 17. und am 18. Janu­ar gibt es noch die Mög­lich­keit im Cine K den neu­es­ten Film des bekann­ten bri­ti­schen Regis­seurs Ken Loach zu sehen. »Ich, Dani­el Bla­ke« heißt sein neu­es­tes Werk aus dem Jahr 2016.

Dani­el Bla­ke ist ein gerad­li­ni­ger Durch­schnitts­eng­län­der, der immer recht­zei­tig sei­ne Steu­ern zahlt und das Leben so nimmt, wie es kommt. Doch eines Tages macht ihm sei­ne Gesund­heit einen Strich durch die Rech­nung, und er ist auf staat­li­che Hil­fe ange­wie­sen. Aber die Staats­bü­ro­kra­tie stellt sich quer und ver­wei­gert ihm den Bezug von Sozi­al­hil­fe. Schnell gerät er in einen Teu­fels­kreis von Zustän­dig­kei­ten, Bestim­mun­gen und Antrags­for­mu­la­ren. Als er wie­der ein­mal auf dem Amt war­tet, kreuzt sich sein Weg mit der allein­er­zie­hen­den Mut­ter Kat­ie und ihren bei­den Kin­dern Dai­sy und Dyl­an. Sie rau­fen sich zu einer Schick­sals­ge­mein­schaft zusam­men und erfah­ren neben den stän­di­gen Sei­ten­hie­ben der Behör­den auch viel Soli­da­ri­tät – von ehe­ma­li­gen Kolleg_innen, von ehren­amt­li­chen Helfer_innen der Tafel, sogar von Dani­els schrä­gem Nach­bar. Doch die büro­kra­ti­schen Klip­pen des soge­nann­ten Sozi­al­staa­tes sind tückisch. Da wird Ohn­macht zur Wut – und so leicht geben Dani­el und Kat­ie ihre Träu­me und Hoff­nun­gen nicht auf.