Wie umgehen mit der AfD?
Eine Zusammenfassung linker Debatten

Seit Früh­jahr sind in der Zei­tung analyse&kritik meh­re­re Arti­kel erschie­nen, die sich mit lin­ken Stra­te­gi­en gegen die AfD beschäf­ti­gen. Die Kern­aus­sa­gen die­ser Arti­kel fas­sen wir hier mal in aller Kür­ze zusam­men. Lin­ke Aktivist_innen in Nie­der­sach­sen ste­hen jetzt nach der Kom­mu­nal­wahl in vie­len Gemein­den ganz kon­kret vor der Fra­ge des Umgangs mit AfD & Co, viel­leicht las­sen sich hier Ansatz­punk­te für wei­te­res Han­deln fin­den?

Zunächst eine Gegen­über­stel­lung der Kern­aus­sa­gen zwei­er Arti­kel: Julia Mei­er vom Netz­werk Marx21 betont die Not­wen­dig­keit einer brei­ten Front gegen die AfD, wäh­rend Sebas­ti­an Fried­rich vor der Gefahr der Absor­bie­rung lin­ker Posi­tio­nen in brei­ten Bünd­nis­sen warnt. So hält Fried­rich die radi­ka­le Lin­ke der­zeit für zu schwach, um inner­halb eines Blo­ckes aus (ver­meint­lich) lin­ken Tei­len der eta­blier­ten Par­tei­en und eige­ner Grup­pie­run­gen eine star­ke eigen­stän­di­ge Posi­ti­on ein­zu­neh­men. Er spricht sich nicht grund­sätz­lich gegen die Zusam­men­ar­beit mit bür­ger­li­chen Par­tei­en aus, macht die Enge bzw. Brei­te die­ses Bünd­nis­ses jedoch abhän­gig von der kon­kre­ten Situa­ti­on, dem gemein­sa­men Ziel und vor allem der jewei­li­gen Macht­kon­stel­la­ti­on. Und hier sieht er z. Zt. für die Lin­ke wenig bis kei­ne Mög­lich­kei­ten, den bür­ger­li­chen Bünd­nis­sen ernst zu neh­men­de Ris­se zuzu­fü­gen. Außer­dem sehe nach Fried­rich die Situa­ti­on der­zeit auch nicht so aus, dass eine »Macht­über­nah­me des rech­ten Pro­jek­tes qua­si vor der Tür stün­de«. Noch sei es nicht an der Zeit, sich »mit einer Sei­te gemein [zu] machen«. Er sieht den gegen­wär­ti­gen Auf­trag für die Lin­ke eher dar­in, den neo­li­be­ra­len Ten­den­zen kla­re Posi­tio­nen ent­ge­gen zu set­zen, die nicht ver­wäs­sert wer­den sol­len auf­grund des Dru­ckes, im brei­ten Bünd­nis­sen Mehr­heits­po­si­tio­nen fin­den zu müs­sen.

Julia Mei­er vom Netz­werk Marx21 setzt dage­gen beim Kampf gegen die AfD auf eine »ernst­haf­te Ein­heits­front«, die das Ziel hat, den neo­fa­schis­ti­schen Flü­gel der AfD »zu iso­lie­ren, bevor er zu stark wird«. Für sie gibt es kei­nen »eigent­li­chen Kern der AfD, son­dern diver­gie­ren­de Grup­pie­run­gen«, die zusam­men­ge­hal­ten wer­den »vom gemein­sa­men Erfolg, dem Selbst­be­wusst­sein einer Pro­test­par­tei und durch Ras­sis­mus gegen Flücht­lin­ge und Mus­li­me«. Für ihre Ein­schät­zung des Flü­gels um Höcke, Gau­land und Pog­gen­burg als neo­fa­schis­tisch sieht sie nicht das Pro­gramm der AfD als ent­schei­dend an, son­dern die Stra­te­gie des rech­ten Flü­gels der Par­tei, der auf den Kampf um die Stra­ße zielt – »mit mili­tan­tem Anti-Esta­blish­ment-Ges­tus und völ­ki­scher Ori­en­tie­rung«. Nach Mei­ers Ansicht müs­se es das Ziel eines erfolg­rei­chen Kamp­fes gegen die AfD sein, »den har­ten Kern des faschis­ti­schen Flü­gels von ihrer von dif­fu­sen Ängs­ten und ras­sis­ti­schen Vor­ur­tei­len gepräg­ten Anhän­ger­schaft zu iso­lie­ren«. Ein ers­ter »Etap­pen­sieg« wäre da die Ver­hin­de­rung des Ein­zugs der AfD 2017 in den Bun­des­tag. Die­ses möch­te sie errei­chen mit einem Bünd­nis zwi­schen den Par­tei­en Die Lin­ke, SPD und Grü­ne, Gewerk­schaf­ten und Akteu­ren der radi­ka­len Lin­ken. Gemein­sam im Kampf gegen den Ras­sis­mus hält sie die Aktio­nen eben auch dafür hilf­reich, die Anhänger_innen von SPD und Grü­ne »davon zu über­zeu­gen, dass lin­ke Par­tei­en, radi­ka­le Lin­ke, Revolutionär_innen, die bes­se­ren Ide­en, die bes­se­re Stra­te­gie und die effek­ti­ve­ren Metho­den haben, das gemein­sa­me Ziel zu errei­chen.«

In der August­aus­ga­be der analyse&kritik plä­diert Jörg Nowak dann für bei­des: »ein brei­tes Bünd­nis gegen Ras­sis­mus – und ein Bünd­nis, das sich expli­zit gegen Ungleich­heit, Sozi­al­ab­bau und Aus­beu­tung rich­tet. Bei­de soll­ten aber sinn­vol­ler­wei­se getrennt von­ein­an­der agie­ren, da dies unter­schied­li­che Kampf­fron­ten sind.« So sei es das Ziel eines lin­ken Bünd­nis­ses gegen Neo­li­be­ra­lis­mus, »die Dis­kus­si­ons­grund­la­ge zu ver­schie­ben und die Fra­gen nach Armut und Reich­tum, Arbeit und Eigen­tum in dem Mit­tel­punkt zu stel­len. … Zu die­sen Fra­gen gibt es kla­re lin­ke Mehr­hei­ten in der Bevöl­ke­rung, die aber im Par­tei­en­sys­tem nicht reprä­sen­tiert sind. Daher muss quer zu Par­tei­en gear­bei­tet wer­den.«

Das Ziel eines brei­ten bür­ger­li­chen Bünd­nis­ses gegen Ras­sis­mus sieht er dar­in, »die Spal­tun­gen im kon­ser­va­ti­ven Block zu stär­ken (dazu gehört die Iso­la­ti­on der AfD) und eine gesell­schaft­li­che Stim­mung und Orga­ni­sa­ti­on gegen ras­sis­ti­sche Über­grif­fe zu stär­ken«. Dabei gehe es vor allem um die Stär­kung von all­ge­mei­nen libe­ra­len und huma­nis­ti­schen Wer­ten. Dar­über hin­aus hält Nowak es jedoch für stra­te­gisch wich­tig, »das kon­ser­va­ti­ve Lager in einem lin­ken Bünd­nis ohne die Betei­li­gung von Par­tei­en ideo­lo­gisch und poli­tisch anzu­grei­fen.« Zum kon­ser­va­ti­ven Lager zählt er die Grü­nen, die FDP, CDU, CSU und die AfD. Das rech­te Lager sieht er dabei der­zeit gestärkt, das lin­ke ent­schei­dend geschwächt. Die zuneh­men­de Stär­ke des rech­ten Lagers ent­ste­he durch die Umgrup­pie­rung und Umori­en­tie­rung alter Eli­ten, denen es gelingt, mit­hil­fe des Auf­stiegs der AfD Zustim­mung durch einen Teil der Arbei­ter­klas­se zu gewin­nen. »Alle ideo­lo­gi­schen Ele­men­te, die die AfD bedient, hat­ten bereits vor­her Vertreter_innen inner­halb die­ser Par­tei­en – und vie­le ihrer lei­ten­den Funktionär_innen haben eine lan­ge Geschich­te inner­halb der Uni­ons­par­tei­en, der FDP oder der Grü­nen auf­zu­wei­sen.« So sieht Nowak der­zeit kei­ne Kri­se des Par­tei­en­sys­tems, son­dern ledig­lich deren Neu­ori­en­tie­rung. »Die­se frag­men­tiert zwar den bür­ger­lich-kon­ser­va­ti­ven Pol, ver­brei­tert ihn aber zugleich und ermög­licht ihm, Bevöl­ke­rungs­tei­le zu inte­grie­ren, die frü­her auf dem pro­le­ta­risch-fort­schritt­li­chen Pol ver­an­kert waren.«

Nowak hält für die poli­ti­sche Dyna­mik die bür­ger­li­chen Pro­tes­te gegen Ras­sis­mus und das Vor­drin­gen der faschis­ti­schen Bewe­gung für genau so wich­tig wie ein lin­kes Bünd­nis gegen Ungleich­heit und Aus­beu­tung. Die­ses habe jedoch noch zusätz­lich die Auf­ga­be, deut­lich zu machen, dass es einen pro­gres­si­ven Pol in der Gesell­schaft gebe, der sich gegen Ras­sis­mus enga­gie­re, jedoch dort nicht Halt mache, son­dern eine soli­da­ri­sche Gesell­schaft auf­bau­en wol­le.

Zwei wei­te­re Auf­sät­ze, die sich mit dem Wider­stand gegen die AfD beschäf­ti­gen, wei­sen expli­zit auf die Bedeu­tung femi­nis­ti­scher Theo­rie und Pra­xis für eine Ver­brei­tung eman­zi­pa­to­ri­scher poli­ti­scher Ansät­ze hin. Anna Berg und Tanya Zorn aus der Anti­fa-AG der Inter­ven­tio­nis­ti­schen Lin­ken (IL) benen­nen den Anti­fe­mi­nis­mus neben dem Ras­sis­mus als grund­le­gen­des ideo­lo­gi­sches Moment für die AfD und für ein The­ma, das noch brei­ter anschluss­fä­hig sei als Ras­sis­mus. So sei der Unwil­le, Pri­vi­le­gi­en abzu­ge­ben, bei Män­nern der aka­de­mi­schen Mit­tel­schich­ten genau so aus­ge­prägt wie beim sog. Pre­ka­ri­at. Trotz­dem wür­den sich vie­le Bünd­nis­se und Akti­ons­auf­ru­fe gegen die AfD noch schwer damit tun, Femi­nis­mus als zen­tra­le Stra­te­gie zu eta­blie­ren. U.a. sehen Berg und Zorn eine Begrün­dung dar­in, dass Anti­fe­mi­nis­mus als weni­ger schlimm und gefähr­lich ange­se­hen wird als der Ras­sis­mus. Eine Fehl­ein­schät­zung, geht der Blick über den deut­schen Tel­ler­rand hin­aus. So for­dern feh­len­de Zugän­ge zu Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen sowie Homo- und Trans­pho­bie genau so ihre Todes­op­fer wie die häus­li­che Gewalt, deren Opfer pri­mär Frau­en sind. So for­dern Berg und Zorn nicht nur, Anti­fa­schis­mus und Femi­nis­mus gleich­be­rech­tigt zusam­men zu den­ken, son­dern auch eine pro-femi­nis­ti­sche, soli­da­ri­sche und pro­gres­si­ve Män­ner­be­we­gung.

Ein letz­ter Bei­trag kommt von der Grup­pe anti­fa nt aus Mün­chen. Sie sind orga­ni­siert im Bünd­nis »…ums Gan­ze!«. Aus­ge­hend von ihren Erfah­run­gen mit dem Pro­tes­ten gegen den Bun­des­pro­gramm­par­tei­tag der AfD sehen sie den Kampf gegen die­se Par­tei als einen, der die (radi­ka­le) Lin­ke als gan­zes angeht und alle Berei­che lin­ker Pra­xis umfas­sen muss. Aus­gangs­punkt lin­ker Ana­ly­se muss dabei das Pro­gramm der AfD sowie des­sen Ent­ste­hungs­pro­zess sein. anti­fa nt begreift die AfD nicht als popu­lis­ti­sche Ein-Punkt-Bewe­gung, son­dern als ein alle Gesell­schafts­be­rei­che umfas­sen­des rech­tes Pro­jekt mit einem kon­sis­ten­ten ideo­lo­gi­schem Fun­da­ment und einen gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Umge­stal­tungs­an­spruch. Damit grei­fen klas­si­sche Antif­astra­te­gi­en nicht mehr, die sich vor­nehm­lich gegen rech­te Klein­grup­pen rich­te­ten. Um auch zukünf­tig rech­te Bewe­gun­gen effek­tiv zurück­drän­gen zu kön­nen und gleich­zei­tig als radi­ka­le Lin­ke »punk­ten« zu kön­nen, setzt anti­fa nt vor allem auf die Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on. Aus­pro­biert haben sie die­se z.B. mit der offe­nen Mit­mach­kam­pa­gne »Natio­na­lis­mus ist kei­ne Alter­na­ti­ve!«, die mit links­ra­di­ka­lem Anspruch kon­zi­piert wur­de. Dabei betont anti­fa nt, dass sich der Natio­na­lis­mus und der Ras­sis­mus der AfD nur durch gen­der­theo­re­tisch unter­füt­ter­te Kri­tik umfas­send begrei­fen las­sen. Auch anti­fa nt sieht die Gefahr, dass brei­te Bünd­nis­se wie z.B. »Auf­ste­hen gegen Ras­sis­mus« sich für die radi­ka­le Lin­ke zum Ver­lust­ge­schäft ent­wi­ckeln kön­nen. Den­noch spre­chen sie sich für bei­de Stra­te­gi­en aus – wenn die betei­lig­te radi­ka­le Lin­ke offen­siv und selbst­be­wusst eige­ne durch­dach­te und radi­ka­le Inhal­te und gesell­schaft­li­che Alter­na­ti­ven lie­fert – egal, in wel­chem Bünd­nis. Denn die Grup­pe begreift die AfD nicht als eine für sich allein ste­hen­den Par­tei, die von »den Herr­schen­den« in Stel­lung gebracht wur­de, um die Lin­ke klein zu hal­ten, son­dern als Aus­druck gesell­schaft­li­cher Ver­hält­nis­se, die es zu über­win­den gilt. So gehe es denn nach anti­fa nt auch um nichts weni­ger als – die gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se ins Wan­ken zu brin­gen!

Was in der Debat­te unse­rer Mei­nung nach fehlt
Die bis­he­ri­gen Akti­ons­vor­schlä­ge fokus­sie­ren sich auf die anti­fe­mi­nis­ti­schen, neo­fa­schis­ti­schen und ras­sis­ti­schen Inhal­te der AfD. Uns fehlt dabei ein wenig der Blick auf die wirt­schafts- und sozi­al­po­li­ti­schen For­de­run­gen. So ver­tritt die AfD mit ihrem neo­li­be­ra­len Wirt­schafts- und Sozi­al­pro­gramm so vehe­ment wie kei­ne ande­re Par­tei vor allem die Inter­es­sen der Ver­mö­gen­den. Und kei­ne ande­re Par­tei wen­det sich so mas­siv gegen die Inter­es­sen der Arbeiter_innen und Arbeits­lo­sen, auch wenn die­se mit das stärks­te Wäh­ler­po­ten­ti­al der AfD bil­den. Das die neo­li­be­ra­len Inhal­te des Pro­gramms der AfD von den bür­ger­li­chen Par­tei­en nicht the­ma­ti­siert wer­den, ist durch des­sen eige­ne wirt­schafts­li­be­ra­le Hal­tung – bis­lang mit Aus­nah­me der Lin­ken – zu erklä­ren. Hier eige­ne lin­ke Inhal­te zu plat­zie­ren, die offen­sicht­li­chen Wider­sprü­che offen­siv anzu­ge­hen, gehört eben­falls mit zu den zukünf­ti­gen Auf­ga­be des Wider­stands.

Wenn wir uns nun in einer »Zusam­men­fas­sung der Zusam­men­fas­sung« ver­su­chen, dann kris­tal­li­siert sich aus der Dis­kus­si­on her­aus, dass beim Kampf gegen die AfD mehr­glei­sig agiert wer­den muss – sowohl in den geschlos­se­nen Bünd­nis­sen, wie auch in den Akti­ons­for­men. Dabei muss zum einen klar Kan­te gegen die AfD und ihre ras­sis­ti­schen, anti-femi­nis­ti­schen und ultra-neo­li­be­ra­len Posi­tio­nen gezeigt wer­den – zum ande­ren muss sich eine (radi­ka­le) Lin­ke aber eben auch abgren­zen gegen Linke/SPD/Grüne und die Gewerk­schaf­ten und deut­lich machen wo und war­um deren Kri­tik an der AfD nicht weit genug geht.
Es muss das Tor­ten von AfD-Abge­ord­ne­ten neben der brei­ten Bünd­nis­de­mo gegen den Ein­zug der AfD in den Stadt­rat ste­hen kön­nen – bei­des kön­nen rich­ti­ge und wich­ti­ge Aktio­nen sein.
Und – beson­ders auf loka­ler Ebe­ne – müs­sen AfD-Abge­ord­ne­te aus ihrer Deckung am Arbeits­platz, im Ver­ein und auch in ihrer Nach­bar­schaft geholt wer­den – sie müs­sen sich recht­fer­ti­gen müs­sen war­um sie die Poli­tik der AfD ver­tre­ten und mit­ge­stal­ten.

Dies wird auch in Olden­burg mit dem Ein­zug von zwei AfD-Kan­di­da­t_in­nen in den Stadt­rat zu dis­ku­tie­ren sein. Hier­für wol­len wir mit dem Text eine Grund­la­ge schaf­fen.

 


Die erwähn­ten Tex­te sind alle­samt auch online ver­füg­bar:

In der analyse&kritik Nr. 619 sind zwei wei­te­re Arti­kel erschie­nen, die es jedoch nicht mehr in die­se Zusam­men­fas­sung geschafft haben:

  • Mai­ke Zim­mer­mann: Kei­ne fal­schen Kom­pro­mis­se. Im Kampf gegen die AfD man­gelt es an den rich­ti­gen Kon­zep­ten
  • Sebas­ti­an Fried­rich: Chef­sa­che AfD. Der Kon­takt zwi­schen AfD und »mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men« wird wie­der enger
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fckafd

hier der pas­sen­de arti­kel zum the­ma bünd­nis­se mit »lin­ken« par­tei­en gegen die afd: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016–10/afd-linke-frauke-petry-sahra-wagenknecht-interview

volltext statt zeit-rezeption

»Und nach der Wahl kön­nen Sie bei­de pro­blem­los mit­ein­an­der koalie­ren?«

Wagen­knecht: »Wie bit­te? Die AfD will einen schwa­chen Sozi­al­staat, nied­ri­ge Löh­ne und Ren­ten, ein unge­rech­tes Steu­er­sys­tem und ist natio­na­lis­tisch und in Tei­len ras­sis­tisch.«

Das gan­ze Inter­view gibt es übri­gens hier: http://internetz-zeitung.eu/index.php/3968-faz-interview-von-sahra-wagenknecht-und-frauke-petry-im-wortlaut