Die Oldenburger NPD hat nicht nur mit Personalproblemen zu kämpfen – auch Plakatieren ist ihre Sache nicht. Noch in keinem Wahlkampf ist es den Aktiven des örtlichen Ablegers der NSDAP-Nachfolgepartei gelungen, ihre Plakate in den schwindelerregenden Höhen ausreichend gegen die Oldenburger Windböen zu sichern. Doch im Vorfeld der diesjährigen Kommunalwahl haben die Nazis in puncto Plakate irgendwie einen ganz, ganz schlechten Lauf.
Nachdem sie erst in der Nacht des 18. August ihre Leiter zum Aufhängen von Wahlkampfplakaten in der Scharnhorststraße im Stadtteil Eversten verloren ging, wobei einer der ihren festgeklammert an ein Verkehrsschild zurückgelassen wurde, ereilte am Morgen des 28. August ein Stapel druckfrischer Plakate am Lappan ein ähnliches Schicksal. Im O‑Ton der NPD liest sich das so:
»Ein junger, sehr dunkelhäutiger Mann meinte während unseres Plakatierens ein paar abgestellte Plakate entwenden zu müssen und in die Haaren zu befördern. Da er sehr schnell zu Fuß war, gab es auch keine Möglichkeit ihn einzuholen. Als wir abfahren wollten und schon im Fahrzeug saßen, konnte er die Hecktür öffnen und noch einige Plakate klauen und wegrennen. Ein Foto dieser Type – leider von hinten – ist beigefügt.«
Schön(…) – Danke!
besonders schön sind die leser_innenbriefe in der nwz zu den problemen der oldenburger wahlkämpfer_innen
http://www.nwzonline.de/a_a_31,1,105295645.html