Geschenkt wurde uns nichts

Am Mitt­woch, den 22. Juni 2016 zeigt das Cine k den Doku­men­tar­film »Geschenkt wur­de uns nichts«. In der Ankün­di­gung des Cine k heißt es:

Der Film beglei­tet die ehe­ma­li­ge Par­ti­sa­nin Anni­ta Mala­va­si sowie zwei Ihrer Genos­sin­nen, Pie­ri­na Boni­lau­ri und Gina Mon­ci­go­li. Der Film beschäf­tigt sich mit dem Wider­stand in Ita­li­en im Zwei­ten Welt­krieg aus der Per­spek­ti­ve die­ser Frau­en. Anni­ta Mala­va­si war 22 Jah­re alt, als deut­sche Trup­pen 1943 das bis dato ver­bün­de­te Ita­li­en besetz­ten. Als Par­ti­sa­nin »Lai­la« über­brach­te sie Infor­ma­tio­nen, trans­por­tier­te Waf­fen, beweg­te sich mit und zwi­schen den kämp­fen­den Ein­hei­ten und nahm selbst an Gefech­ten teil. Über ein Jahr war sie in den Ber­gen des Apen­nin und kämpf­te gegen die deut­schen Besat­zer, gleich­zei­tig muss­te sie sich gegen­über den Män­nern in den Berg­dör­fern behaup­ten. Gegen Kriegs­en­de gehör­te Lai­la zu den weni­gen weib­li­chen Kom­man­die­ren­den im ita­lie­ni­schen Wider­stand.

Der Film erzählt die Geschich­te einer lebens­lan­gen Eman­zi­pa­ti­on, die mit dem Befrei­ungs­kampf gegen den Faschis­mus begann. Lai­la und zwei ihrer Genos­sin­nen, Gina »Sonia« Mon­ci­go­li und Pie­ri­na »Iva« Boni­lau­ri, berich­ten von ihrer Zeit in der Resis­ten­za und ihrer Bedeu­tung für sie und vie­le ande­re Frau­en.

Vor dem Film wird es eine kur­ze Ein­füh­rung zur Resis­ten­za in Ita­li­en geben, im Anschluss besteht die Mög­lich­keit gemein­sam über den Film zu dis­ku­tie­ren.

Geschenkt wur­de uns nichts |R.: Eric Esser | Deutsch­land 2014 | 59 Min.