»Wir lieben gutes Essen!« – Ein Interview mit Slow Food Youth Oldenburg

© Caroline Hoops

Wer ist das eigent­lich?
Wir sind ein bun­tes Trüpp­chen, das sich für ein gutes, sau­be­res und fai­res Lebens­mit­tel­sys­tem ein­setzt. Wir tei­len die Lei­den­schaft für regio­na­le, sai­so­na­le Nah­rungs­mit­tel und wol­len mit Koch-, Film- und Mit­mach­ak­tio­nen ande­re jun­ge Men­schen mit unse­rer Begeis­te­rung für Selbst­ver­sor­gung, Kochen und Gesel­lig­keit anste­cken und mit­rei­ßen. Kurz: Wir lie­ben gutes Essen!

Was ist Slow Food Youth?
Wir sind ein welt­wei­tes Netz­werk aus jun­gen Leu­ten, die sich für eine ver­ant­wort­li­che Land­wirt­schaft und Fische­rei, eine art­ge­rech­te Vieh­zucht und die Bewah­rung der regio­na­len Geschmacks­viel­falt  ein­set­zen. Denn für uns ist Essen mehr als nur Nah­rungs­auf­nah­me.

Wofür setzt ihr euch in Olden­burg ein?
Momen­tan gibt es bei uns vie­le Arbeits­grup­pen, die sich mit ver­schie­de­nen Pro­jek­ten befas­sen, bei denen Du mit­ma­chen kannst. Hier ein klei­ner Vor­ge­schmack:
Wir pla­nen für die nächs­te Schnip­pel­dis­ko in Olden­burg am 25.06.16 einen Stand, bei dem wir euch zei­gen wer­den, wie ihr ganz ein­fach euren eige­nen klei­nen Kom­post­ei­mer bas­teln könnt.
Außer­dem möch­ten wir nach dem Vor­bild der Akti­on „Plas­tik­frei­es Osna­brück“ auch hier in Olden­burg dem Plas­tik den Kampf ansa­gen. Dazu wer­den zur Zeit kon­kre­te Plä­ne geschmie­det.
Eine wei­te­re Arbeits­grup­pe befasst sich mit der Gestal­tung von Schau­käs­ten, mit denen wir in der Innen­stadt Infos über Nach­hal­tig­keit im Lebens­mit­tel­sys­tem ver­brei­ten und auf Pro­ble­me auf­merk­sam machen wol­len.

Wer kann alles mit­ma­chen?
Egal ob du Auszubildende_r, Schüler_in/ oder Student_in bist, wir freu­en uns auf neue Mit­glie­der, die Lust haben sich mit Ide­en und Moti­va­ti­on ein­zu­brin­gen. Viel­leicht hast du ja schon eine Idee für ein span­nen­des Pro­jekt?

Wie kann ich mit­ma­chen?
Am bes­ten schaust du ein­fach bei unse­rem Tref­fen vor­bei, bei dem wir uns dann ken­nen­ler­nen und dei­ne Fra­gen beant­wor­ten kön­nen oder du schreibst uns eine Mail an: youtholdenburg@slowfood.de

Wo und wann trefft ihr euch?
Wir tref­fen uns alle zwei Wochen Diens­tags um 18.00 Uhr. Vor jedem Tref­fen erhal­tet ihr einen News­let­ter, der Aus­kunft über den Treff­punkt, die Uhr­zeit und den Ablauf des Tref­fen gibt.

Wie läuft so ein Tref­fen ab?
Zu unse­ren Tref­fen brin­gen wir meis­tens klei­ne Snacks mit, die wir im Lau­fe des Tref­fens gemein­sam ver­spei­sen. Wir bespre­chen dann Fort­schrit­te der ein­zel­nen Arbeits­grup­pen und klä­ren even­tu­el­le Fra­gen. Es wer­den neue Ide­en dis­ku­tiert und anste­hen­de Events geplant. Aber auch Gutes, z.B. gemein­sa­me Hof­be­su­che, Pick­nicks oder ein­fach gemüt­li­che Film­aben­de.
Neu­gie­rig? Dann komm zum nächs­ten Tref­fen und mach mit!

 


Slow Food Youth Olden­burg
Kon­takt: youtholdenburg@slowfood.de
Face­book: https://www.facebook.com/slowfoodyoutholdenburg/
Mehr Infos bekommst du auf: http://slowfoodyouth.de/

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Mona

Inter­es­sant, von der Slow Food Youth habe ich ja noch nie gehört. Mich wür­de noch inter­es­sie­ren, was gutes Essen – und was dem­ge­gen­über schlech­tes Essen – aus­macht. Das wird aus dem Inter­view nicht deut­lich. Oder ist viel­leicht bewusst das schwam­mi­ge Adjek­tiv gut gewählt wor­den, um eine zu enge Defi­ni­ti­on zu ver­mei­den?

Stella

Das Mot­to »gut. sau­ber. fair« stammt nicht von Slow Food Youth Olden­burg allein, son­dern vom all­ge­mei­nen Slow Food Mot­to. Ganz grob gesagt steht »gut« in dem Zusam­men­hang für den Genuss von Lebens­mit­teln. Nah­rung soll qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig, schmack­haft und gesund sein. Sau­ber bedeu­tet, dass die Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on die Umwelt nicht belas­ten soll­te und fair steht für fai­re Prei­se für den Kon­su­men­ten und fai­re Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen und Bezah­lung für den Pro­du­zen­ten.